Cellulite bei Schlanken: Es könnte sich um Wassercellulitis handeln
Entdecken schlanke Frauen an ihren Oberschenkeln oder am Gesäß Cellulite, könnte es sich dabei auch um sogenannte Wassercellulitis handeln. Diese ist auch als wässrige Cellulite bekannt und entsteht durch Wassereinlagerungen. Sie zeichnet sich durch die bekannten Dellen aus und kann auch mit Schwellungen einhergehen. Dabei tritt wässrige Cellulite insbesondere an den Oberschenkeln, den Waden und sogar den Knöcheln auf.
Wassercellulitis entsteht häufig, wenn das Lymphsystem nicht ausreichend funktioniert. Dann sammeln sich größere Mengen Wasser in der Unterhaut an – dadurch werden Dellen sichtbar. Viele Betroffene leiden zudem unter schweren Beinen.
Doch wie entsteht eine solche Wassercellulite? Neben einer Fehlfunktion in der Zirkulation des Lymphsystems können auch äußere Umstände zu wässriger Cellulite führen. Tragen Sie dauerhaft enge Kleidung und Schuhe, wird dadurch die Durchblutung gehemmt. Auch der Verzehr von zu viel Salz kann Wassercellulitis begünstigen, da er die Ausscheidung von Wasser begrenzt.
Weitere Auslöser können eine genetische Veranlagung oder ein hormonelles Ungleichgewicht sein.
Was hilft gegen Cellulite bei Schlanken?
Entdecken schlanke Frauen Cellulite an den Oberschenkeln, ist das oftmals eine Überraschung. Denn viele Frauen haben nach wie vor die Annahme, dass Cellulite hauptsächlich übergewichtige Menschen betrifft.
Möchten Sie Ihre Cellulite bekämpfen, gibt es einige Tipps für den Alltag, die helfen können. Wir stellen Ihnen verschiedene Ansätze zur Bekämpfung von Cellulite vor.
Richtige Ernährung
Sowohl Cellulite als auch Wassercellulite können durch eine falsche Ernährung begünstigt werden. Fettige Speisen können das Gewicht steigern, während sehr salzige Gerichte Wassereinlagerungen begünstigen. Insbesondere bei Wassercellulitis sollten Sie versuchen, Ihren Salzkonsum zu reduzieren. Wünschen Sie sich straffere Haut, können Sie mit der richtigen Ernährung einen Teil dazu beitragen.
Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte. Auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 1,5 Litern Wasser pro Tag kann im Kampf gegen Cellulite helfen. Verzichten Sie zudem auf Nikotin und Alkohol.
Sie sollten außerdem darauf achten, Ihren Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen zu versorgen. Dafür sorgt eine ausgewogene Ernährung.
Wechselduschen
Viele Frauen schwören bei Dellen auf der Haut auf Wechselduschen. Der Wechsel aus warmem und kaltem Wasser soll die Durchblutung anregen. Dadurch sollen Wassereinlagerungen besser abgebaut werden können. Wechselduschen an den betroffenen Stellen könnten somit auch bei Wassercellulitis hilfreich sein.
Die Wirksamkeit von Wechselduschen bei Cellulite ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt.
Sport
Ein bewährtes Mittel gegen Cellulite ist Sport. Mit sportlicher Aktivität stärken Sie Ihre Muskeln und bauen Fettzellen ab – diese sind oftmals der Auslöser für Cellulite. Gleichzeitig verbessert auch Sport die Durchblutung.
Dabei haben sich Sportarten, die die Unterhaut straffen, als besonders wirksam bewährt. Dazu zählen beispielsweise Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Auch Krafttraining stärkt die Muskeln und kann Cellulite bei Schlanken reduzieren.
Massagen
Cellulite bei schlanken Frauen kann auch mit Massagen behandelt werden. Durch die manuelle Bewegung soll der Blut- und Lymphfluss angeregt werden. Durch die verstärkte Zirkulation soll das Erscheinungsbild von Cellulite gemindert werden. Damit das Hautbild sich verbessert, müssen Sie die Problemzonen regelmäßig massieren.
Ob Massagen tatsächlich bei Cellulite helfen, konnte bisher nicht wissenschaftlich belegt werden.